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C.o.A.
zur Confederation of Alba
Geschichte

Von der Entstehung Confederation (ca. 60 b.C.o.A.- 126 C.o.A.)

Vor vielen Generationen, in mythischer Vorzeit, überquerten die Könige von Ulster die Straße von Hibernia und gründeten das Königreich von Dál Riada. Fergus mac Eirc war ihr erster Herrscher, doch die Pikten, die einstmals in diesen Landen unumschränkt geherrscht hatten, trachteten nach Rache und schließlich gelang es ihnen das Haus der Könige zu vernichten. Mit dem Tode des Königs zerfiel auch die Einigkeit von Dál Riada und über viele Jahrhunderte gelang es somit ihren feinden sich gegen die uneinigen scotischen Clans zu behaupten, die aus dem Erbe des untergegangenen Königreichs hervorgegangen waren.

Doch 60 b.C.o.A. wurde dieses Gleichgewicht der scotischen und piktischen Reiche durch ein folgenschweres Ereignis erschüttert: Eine kleine Flotte von Drachenbooten erschien an den rauen Küsten Caledoniens und Dermot McSlaughter eroberte seinem aus Skandia vertriebenen Clan ein neues Reich. Seine Banner, geziert von dem Schädel eines Ur´s, trug er tief in die Lande der Pikten, die nicht in der Lage waren der neuen und alten Bedrohung zugleich zu begegnen. Nach Jahren der Niederlagen folgten sie in ihrer Rachsucht den Einflüsterungen eines dunklen Boten, der aus dem Osten zu ihnen gekommen war und mehr und mehr wandten sich der Finsternis zu, aus deren Kraft eine grauenhafte und entsetzliche Gestalt heraufbeschworen wurde: Grangel. Ihrer fürchterlichen Gestalt und Kraft schien keine Macht gewachsen zu sein und sowohl die Nordleute (Schlacht bei Moc Dohan) als auch die Scoten (Schlacht von Glennmahma) flohen vor ihr, das siegreiche Gebrüll der Pikten in den Ohren, deren Heer Grangel voranschritt.

Da waren es sowohl die Druiden der Scoten als auch die Goden der Nordleute, die die Unnatürlichkeit der heraufbeschworenen Gefahr gewahrten und auf ihr Betreiben verband man sich auf den Feldern von Meall Deargaidh. Hier trafen sich die 20 scotischen und nordischen Clans, um in der letzten entscheidenden Schlacht Grangel und den Pikten entgegenzutreten. Das Gemetzel war grauenhaft, eine Schlacht, wie es sie entsetzlicher in Caledonien nie zuvor gegeben hatte. Schließlich wurde Grangel von Laird Ulf McAlister erschlagen und die siegreichen Clans trieben die Reste der Pikten vor sich her, bis sich der gnädige Schleier der Nacht auf diesen entsetzlichen Tag legte. Noch auf der Wallstatt schworen die 20 Lairds sich am Grabe von Fergus mac Eirc auf dem Cridhed Danaan zu einem Rat zusammenzufinden, auf das sie nie wieder eine solche Gefahr bedrohe und so geschah es dann auch.

Von jenem Tage an, dem 16. Deireadh Fómhair (Oktober) des ersten Jahres C.o.A. bilden die 20 Clans die Confederation of Alba einen ewigen Bund, um Alba gemeinsam zu schützen und zu wahren. Bis auf einen einzigen hielten sich alle Clans an diese Bestimmungen, wiewohl es auch häufig Streit unter ihnen gab. Zum Gedenken an diese Ereignis wurde auf dem Cridhed Danaan das Castle of Alba errichtet, wo sich fortan alle Lairds zur Sommer- und Wintersonnenwende zusammenfanden.

Dieser verschworenen Gemeinschaft vermochten die Kräfte der Finsternis nur ein einziges mal ihren stetigen Aufstieg zu hemmen, indem es ihnen durch ihre entsetzliche Macht gelang, Verrat, Missgunst und Hass in das Herz des Clanlairds Vlad zu sähen, dessen größtes Bestreben es war, die Priesterschaft auf dem Cridhed Danaan dazu zu bringen, ihn als angeblich einzigen und wahren Nachfolger Fergus mac Eirc´s zum Hochkönig über alle übrigen Clans zu krönen. Als sie ihm hierin nicht gehorchten, versuchte er sie mit schwarzer Zaubermacht zu vernichten und zu seiner Hilfe rief er die entsetzlichen Diener der Finsternis herbei. Da versammelten sich die übrig gebliebenen 19 Clans auf Albany Castle und verdammten auf gemeinsamen Beschluss ihn selbst mit seinem ganzen Clan, der fortan nur noch als der "Friedlose" gerufen wird und dessen Zeichen daher in der gemeinsamen Fahne der Confederation geächtet wurde. Wiewohl Vlad geschlagen und gestürzt wurde, setzte sein Clan nach seiner Zuflucht in die unergründeten Gebirge und Täler des wilden Landes seinen Kampf mit Heimtücke und Fanatismus fort und erst im Jahre 132 C.o.A. es der Confederation und deren Verbündete diesen Feind endgültig zu schlagen.

Von Generation zu Generation verschmolzen die Kultur der Scoten und der Wikinger immer mehr und während z.B. die Sippen der Nordleute die scotische Clansstruktur übernehmen, hielten die nordischen Götter Einzug in den scotischen Pantheon, wo sie sich wachsender Beliebtheit erfreuten. Nachdem die Clans bemerkten, wie sehr die C.o.A. die Sicherheit ihrer Ländereien stärkte und nach der berühmten Fahrt Feyd McGuire´s, begannen zunächst die nordischen und dann auch die scotischen Clans ihr Augenmerk auf die äußere Welt zu richten, die sich durch Handel- und Raubfahrten immer weiter erschloss.

Bald reichte der Handel bis zu den Küsten Arabiens und erreichte immer größere Ausmaße. Mit Burgund, das für seine flandrischen Handelststädte berühmt war, entwickelte sich alsbald ein reger Warenaustausch und so kam es, das 120 C.o.A. Laird Snörri McSlaughter die Inseln an der Mündung von Rhein und Maas für die Confederation in besitz nahm und dort Handelssiedlungen errichten ließ (Kolonie Walcheren). Viele Fahrten führten seitdem die Drachenboote ins Landesinnere und sowohl der Handel als auch die Verwicklung der Confederation in die Politik der dortigen reiche (Mittellande) erreichte ein ungewöhnliches Ausmaß.

Licht und Schatten brachte der Vorstoß in die Fremde der Confederation. Im Jahre 125 C.o.A. führte den Clan der McSlaughter seine Fahrten auf Burg Hohensolms und in das Land Draconia, wo die gemeinsame Bedrohung durch finstere Mächte und insbesondere der Sieg in der Schlacht um Meudelfitz ein Band der Freundschaft zwischen dem Orden der Crusader und dem Clan McSlaughter schloss. Dies war der erste Vertrag, den die Confederation auf dem Kontinent abschlossen. Wenige Monate später jedoch, zerbrach der Geist dieses Paktes, als die McSlaughter zur Hofgesellschaft des Ordensmeisters Wittichs von Berg geladen wurden und dort infolge ihrer kulturellen Unvertrautheit mit höfischen Sitten des Lebens bedroht und schimpflich des Landes verwiesen wurden. Nun war offen die Rege von Krieg, würde die Ehre des Clans nicht wieder hergestellt werden. Graf Wittich, der im Vertrauen auf seine Stärke zunächst jedes Bedauern seiner Tat abgelehnt hatte, war von der Entschlossenheit der Confederation überrascht und lud Laird Snörri zu Verhandlungen auf Burg Schöller ein, wo er sich unter zeugen entschuldigte und in allem bemüht war, die frühere Freundschaft wiederherzustellen.

Während dies auf dem Kontinent geschah, ereigneten sich in Alba folgenschwere Ereignisse. Verblendet von den Einflüsterungen columbanischer Priester aus der burgundischen Provinz Brabant, fiel im Jahre 126 C.o.A. unter ihrem Laird Angus Christopher Lomont, der halbe Clan der McRoughlin von den alten Göttern ab und versuchte dem neuen Glauben auf ihrer Heimatinsel Skye eine Festung inmitten der Confederation zu verschaffen. Sein Neffe Sam McRoughlin, der tapfere Warlaird des Clans, blieb jedoch dem alten Glauben treu und versammelte jene seines Clans um sich, die ihr Knie nicht vor den gekreuzten Balken Columbans beugen wollten.

Von ihnen wurde er zum neuen Laird erhoben und ein Bürgerkrieg drohte. Als auch die übrigen Clans, die treu zum alten Glauben standen, ihre Krieger sammelten, um an der Seite Sam McRoughlins gegen Angus in die Schlacht zu ziehen, floh Angus Lomont zunächst nach England und dann nach Brabant, wo er in die Dienste des fanatischen Columbananhängers Heinrich trat. Der rat der Lairds verhängte über jene, die mit ihm gegangen waren den Spruch des Exils und Sam McRoughlin nahm ihre Gebiete in Besitz.

Doch der Zorn brannte in Sam McRoughlin immer noch mit mächtiger Flamme und so folgte er Angus bis auf den Kontinent nach. Vom Rheindelta aus, führten ihn seine Fahrten ein aufs andere mal auf Angus´ Spur. Den heißen Atem seines Neffen im Nacken spürend, sandte er schließlich seinen Boten Morrigan in das Lager seines Feindes, um ihm Verhandlungen über die Beendigung der Fehde anzubieten. Ob es nun Wille der Götter war oder nicht, ein feiger Dolch traf diesen Boten des Friedens und obwohl Laird Sams Unschuld an dieser Verletzung des heiligen Gesandtenrechtes unzweifelhaft war, beschloss er als ein Mann von Ehre zusammen mit Laird Snörri McSlaughter Angus´ Einladung zu folgen und persönlich sein bedauern zum Ausdruck zu bringen. Es erwies sich bei diesem Treffen, dass auch Angus´, trotz seines Verrats an den alten Göttern, ein Mann von Ehrempfinden und Vernunft geblieben war und so wurde bei jenem treffen in der Mark ein Waffenstillstand zwischen den McRoughlin und dem Orden Lomonts geschlossen.

Im selben Jahr brach der erste Krieg der Confederation mit einer kontinentalen Macht aus, als der Clan der McSlaughter Diebesgesindel auf das gebiet der Freigrafschaft Vö verfolgte und dort sehr zur Missbilligung des Grafen Neersdonk, richtete. Der Graf setzte ein Kopfgeld von 50 Goldstücken auf jeden McSlaughter und Laird Sam McRoughlin aus, der den Clan auf ihrem Rachefeldzug begleitet hatte. Angesichts der Bedrohung der 19 Clans an Leib und Leben zögerte der rat der Lairds keinen Augenblick der Freigrafschaft Vö im Namen der Confederation of Albany den Krieg zu erklären. Als die gewaltige Drachenbootflotte der Confederation in Walcheren landete und schon alles für den entscheidenden Angriff bereit gemacht wurde, kapitulierte die Freigrafschaft vor der heraufziehenden Gefahr und bat um Verhandlungen. Im sog. Frieden zu Neersen trat die Freigrafschaft, die an der Niers gelegenen  Lande um den Windberg an die Confederation ab, verpflichtete sich zur Zahlung von 800 Goldstücken Wehrgeld und bat für das Geschehene ausdrücklich um Verzeihung, die schließlich von der siegreichen Confederation of Albany gewährt wurde.

Indes droht nun neuer Kampf, denn wie seinerzeit ihre Brüder vom Clan der McSlaughter, so widerfuhr auch den ruhmreichen McAlistern am Hofe der Crusader schändlichste Behandlung. Unter Verletzung des Gesandtenrechtes, warf man Cei und Erg in den Kerker, bedrohte sie am Leben und verwies sie unehrenhaft des Landes, nur weil sie es nicht hinnehmen konnten, dass ein weiterer Gast des Hofes die ganze schottische Nation fortwährend verspottetet und demzufolge ihre und die Ehre aller Schotten mit dem Schwerte verteidigten. Solcherart standen sich also Rückschlag und Triumph gegenüber und niemand weiß, wie sich das künftige Schicksal der Confederation entwickeln wird.


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