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Sidhe Ardri

Der Sidhe ardri

Der Sidhe Ardri ("Sitz des Hochkönigs, gesprochen schi ardri) ist das Hügelgrab des ersten Hochkönigs von Scotia, Fergus mac Eirc, und Heiligtum der 19 Highlandclans. Es liegt auf dem Berg Cridhe de Danaan ("Herz der Göttin Danaan", gesprochen Kridedanahn) welcher nach der höchsten Gottheit der Kelten "Danaan" benannt ist. Die Kulte des insel- keltischen  sowie des nordischen Pantheons sind hier ständig durch ihre Hohepriester vertreten.

Das Heiligtum auf dem Cridhe Danaan ist seit der Gründung der C.o.A. ein Versammlungsort der Clans und sowohl Zufluchtsort als auch Hauptverteidigung gegen das columbanische (christliche) Umland und andere Invasoren. Der gesamte Berg ist eine uneinnehmbare Feste mit mehreren Verteidigungswällen. Die Spitze wird vom Hügelgrab und einem heiligen Steinkreis beherrscht. Jeder Clan hat hier ein befestigtes Gebäude innerhalb der Wälle als Wohnstätte während der Versammlungen. Das gesamte Gebiet, auf dem sich der berg erhebt gilt im Umkreis eines Steinwurfs als Eigentum der Götter.

Jeweils zu den Sonnwendfeiern (Alban Arthuan/ Yul: Nacht zum 21. Dezember und  Alban Heruin/ Litha: Nacht zum 21. Juni) treffen sich die Lairds der 19 herrschenden Highlandclans unter Einhaltung des heiligen Friedens im Sidhe ardri zum Rat der Lairds. Hier werden Streitigkeiten geschlichtet, gemeinsame Vorgehen geplant und natürlich wird hier den Göttern gehuldigt. Dieser Rat findet unter den Augen der Hohenpriester statt.

Der Sidhe Ardri aus der Sicht eines Wanderers

Langsam öffnest du die Augen. Vor dir erheben sich Berge, von Schnee bedeckt, dahinter das Meer, blau und klar. Dein Blick gleitet zur Seite, herunter ins Tal, den verschwundenen Pfad folgend, hinab zu der seltsamen Burg, umgeben von Häusern und Ställen, Menschen und Tiere tummeln sich klein und verschwommen. Kein Laut aus dem Treiben dringt zu dir herauf. Es scheint alles so sonderbar weit weg...

Fast zwei Stunden Wegmarsch liegen zwischen dir und diesem seltsamen Gebäude. "Sidhe Ardri", Hochsitz des Königs. Du weißt nicht, was du erwartet hattest, doch die trutzende Wehr mit den vielen seltsame Hallen und freien Haien, dem kleinen Wald, dem Pfad der dem Weiher hierher hoch auf den Berg zu der Quelle führt, all dies hattest du nicht erwartet. Der Sitz der Priesterschaft der Nordleute und Schotten, du hattest ein Gemäuer erwartet, alt und dunkel, voller Ruhe und Besinnlichkeit, voller Wissen doch ohne Leben, ohne Lachen. Du hast Kinder gesehen, viele Kinder, weise Männer, Kriegerinnen und Krieger, Barden, Kräuterkundige, dunkle Gestalten und Menschen in hellen Gewändern, einzigartig, unzählbar, vielfältig. Ein buntes Treiben, voller Leben, voller Hoffnung....

Man hatte dir von einer Burg erzählt, umgeben von wehrhaften Mauern, das Hügelgrab des letzten Königs von Schottland auf seinem Innenhof und du beginnst dich zu fragen, ob all jene, die es dir so geschildert hatten, wohl jemals selbst an diesem Ort gewesen sind. Natürlich handelt es sich um eine Festung, eine alte Burg, doch ist dieses Gemäuer älter als du es dir jemals vorgestellt hast. Du hast von Kellergewölben gehört, auf mehreren Etagen in den Fels hinein gehauen zu einer Zeit, als deine Ahnen noch auf dieser Welt wandelten. Du hast Märkte und Händler gesehen, doch tummeln sich jene nur am Gemäuer entlang, man mag schon fast von einer kleinen Stadt sprechen, die sich dort außen angesiedelt hat. Viel fahrendes Volk, Reisende aus aller Herren Länder und Wanderer lassen sich dort nieder; doch nicht allen wird Einlass gewährt in die Hallen, die sich hinter dem Gemäuer befinden. Einen Innenhof voller Leben hattest du erwartet, Haupt- und Nebengebäude, von trutzigen Wehrtürmen gedeckt und doch ist alles irgendwie anders. Einzig das Tor ist bewacht, bei Tag und bei Nacht; auf den Brüstungen der Türme und auf den Brücken ist jedoch auch bei Nacht niemand zu sehen. Dieser Ort braucht keine Wachen mit Schwert und Schild…. Schon als du den Torbogen durchschritten hast, nahmst du das seltsame Kribbeln auf deiner Haut wahr; Magie schützt diesen Ort, von Magie ist er durchzogen, Magie die so alt ist wie die Zeit....

Langsam atmest du aus, atmest die Kraft der frischen, kühlen Luft und genießt die Ruhe. Leise dringt das Plätschern der Quelle an dein Ohr. Ein so friedlicher Ort, eine so verheißungsvolle Stille. Vereinzelt hörst du das Zirpen eines Vogels in der Kälte. Bald werden sie zurückkehren und Land und Luft mit Leben erfüllen. Dein Blick gleitet über den kleinen Teich, der sich um die sprudelnde Quelle aus dem Fels ergießt, klar und kalt ist das Wasser. Es verlangt dich, niederzuknien, deine Hände ins Wasser zu tauchen und einen Schluck zu nehmen. Kalt rinnt dir das Wasser durch den Hals und erfrischt dich nach diesem langen Marsch. Wenngleich hier oben noch alles in der festen Hand von Eis und Schnee ist, scheint die Quelle fernab der Wirklichkeit zu sein. Grün und saftig hebt sich das satte Moos vom Grau und Weiß der Umgebung ab, fast warm scheint hier der Boden zu sein, gewärmt durch eine ungeahnte Kraft der Quelle direkt vor dir. Selbst leuchtend gelbe Pflanzen zieren den Rand des kleinen Sees. "Butterblumen, hier oben in der Kälte".  Überhaupt geht eine seltsame Wärme von dieser Quelle aus, eine Wärme die dich einhüllt, dich umspielt und dich zu einem Teil des Ganzen werden lässt. Du bist ganz allein, doch fühlst du dich nicht verlassen. Du merkst, dass deine Hände kalt werden, sie gleiten immer noch durch das eisige Wasser und sorgsam ziehst du sie langsam heraus. Du blickst in den Teich, kannst die Steine auf dem Boden erkennen. Im Wasser spiegelt sich dein Gesicht …

Die Quelle

Langsam atmest du aus, atmest die Kraft der frischen, kühlen Luft und genießt die Ruhe. Leise dringt das Plätschern der Quelle an dein Ohr. Ein so friedlicher Ort, eine so verheißungsvolle Stille. Dein Blick gleitet über den kleinen Teich, der sich um die sprudelnde Quelle aus dem Fels ergießt, klar und kalt ist das Wasser. Du merkst, dass deine Hände kalt werden, sie gleiten immer noch durch das eisige Wasser und sorgsam ziehst du sie langsam heraus. Du blickst in den Teich, kannst die Steine auf dem Boden erkennen. Im Wasser spiegelt sich dein zufriedenes Lächeln. Ein Satyr soll an dieser Quelle leben, wie oft hast du die Geschichte schon gehört, doch zu Gesicht bekommen hast du ihn bisher niemals. Er trifft auf all die Reisenden und angehenden Priester, leitet sie an, in die Quelle zu blicken, um Gegenwart, Zukunft oder Vergangenheit zu erleben. Nur den Priestern zeigt er sich nicht, denn sie kommen hierher um Ruhe und Meditation zu suchen, um neue Kraft zu schöpfen und ihrem Schicksal zu begegnen. Sie brauchen seine Hilfe nicht. Aber manchmal, manchmal wünschst du, schon als Kind hierher gekommen zu sein, um ein Mal, ein einziges mal, diesen Satyr zu treffen…

Der Spiegel der Sehenden

Während du gedankenverloren leise durch die unteren Hallen schlenderst, fällt dein Blick auf eine Steintür, die leicht offen steht. Du hast diese Tür bisher nicht wahrgenommen und gehst langsam hin. Leise schiebst du die Tür zur Seite, kein Geräusch ist zu vernehmen. Dein Blick fällt in einen kleinen Raum, Boden und Wände sind aus dicken Steinen, glänzend plätschert Wasser in kleinen Rinnsalen hinab, um in den Ritzen der Steine am Boden zu verschwinden. Das Wasser scheint aus den Wänden zukommen. Die Decke ist dunkel, es tropft an vielen Stellen herab, teilweise haben sich kleine Pfützen gebildet. An vielen Stellen ist Moos zu sehen, grünes leuchtendes Sternmoos. Der Raum ist dunkel, die Luft warm und feucht. Heute fragst du dich, woher wohl das Wasser kommt, schließlich liegen über der Halle doch weitere Teile der befestigten Anlage. Damals jedoch kommt dir diese Frage nicht in den Sinn. In der Mitte des Raumes erhebt sich ein Gebilde aus demselben kalten, grauen Stein. Es hat die Form eines Trinkgefäßes. Langsam gehst du darauf zu. In der Mitte des seltsamen Gebildes steht eine dicke, helle Kerzen mit vielen Dochten, ihr Licht reflektiert sich an den Wänden, doch ist ihre Kraft nicht groß genug, um den ganzen Raum zu erleuchten. Seltsame Bilder und Runen schlängeln sich um den Stein. Das Gefäß ist mit kristallklarem Wasser gefüllt. Deine Hände umschließen den Rand des Steines und du ziehst dich auf den breiten, alten Sockel, der sich vor dir erhebt. Irgendwie weißt du, dass dieser Ort nicht für dich bestimmt ist und als du in das klare, tiefe Wasser blickst, erinnerst du dich an die Worte der Mutter deines Vaters: „Die Seher haben eine gar seltsame Gabe von den Göttern erhalten, hüte dich vor ihnen, denn nicht immer wissen sie, was sie sehen. Es ist Geschenk und Fluch zugleich…“ Rasch weichst du zurück und deine schnellen Schritte tragen dich hinaus, die alten steinigen Stufen hoch, dem Tageslicht entgegen. Die Tür zu diesem Raum hast du nie wieder gefunden....


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