(von Gabi Aschöwer) Vorwort
Jedes Lied, jede Geschichte findet Wohlgefallen in den Ohren der Göttin. Ich habe im Dienste Brigids genug erlebt, um davon singen und erzählen zu können, von Leid und Freude, Freundschaft, Liebe, Treue und Verrat. Und am Ende bin ich selbst zu einer Verräterin an Brigid geworden, habe ihr gefrevelt, meinen Namen befleckt. So sie es nicht geheim halten und der Sidhe Ardri hat zu viele Ohren als dass es gelingen könnte, werde ich in die Annalen als Frevlerin und abtrünnige Priesterin eingehen. Ich fürchte den Tod nicht, bin ich doch sicher in den Kreislauf zu kommen und zumindest so die Göttin mir gnädig ist in einem nächsten Leben Sidane wieder zu sehen, doch was ich fürchte ist, dass kommende Generationen nur lernen werden, meinen Namen zu fluchen oder ihn gar nie erfahren. In Gedenken an Sidane und Retha, sowie Finnabhair, der ersten Weißen Bardin; für Crian, den Vater der Schwarzen Barden. |