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Gesellschaftsstruktur

Diese Zusammenstellung beruht auf alten Überlieferungen der mac Lure und Informationen von Muineachán MacNamara, Druide der Namara. Aaron druid na Danaan hat diese zusammengestellt. (Quellen u.a.: Peter Tremayne und Fergus Kelly)

Vorwort

 Bevor die Schotten Irland verließen bestand Irland aus fünf Hauptprovinzen, in denen Könige herrschten. Das irische Wort für Provinz lautet cúige, wörtlich: ein Fünftel. Vier dieser Provinzkönige - von Ulster, von Connacht, von Munster und von Leinster- erkannten mit Einschränkung die Oberhoheit des Ard Ri oder Großkönigs an, der in Tara residierte, in der königlichen fünften Provinz von Meath, deren Name mittlere Provinz bedeutet. Innerhalb dieser Provinzkönigreiche war die Macht noch einmal unter Kleinkönigreichen und Stammesgebieten aufgeteilt.

Die Primogenitur, das Erbrecht des ältesten Sohnes oder der ältesten Tochter, war in Irland unbekannt. Das Königtum vom geringsten Stammesfürsten bis zum Großkönig war nur zum Teil erblich und überwiegend ein Wahlamt. Jeder Herrscher musste sich seiner Stellung würdig erweisen und wurde von den derbhfine seiner Sippe gewählt, von der mindestens drei Generationen versammelt sein mussten. Diente ein Herrscher nicht dem Wohl seines Volkes, wurde er angeklagt und abgesetzt. Deshalb ähnelte das monarchische System Irlands eher einer Republik als den feudalen Monarchien der Mittellande.

Grundsätzlich ist jede Person der keltischen Gesellschaft Mitglied in einer von drei Ständen. Diese Zugehörigkeit muss jedoch nicht ein Leben lang bestehen, sondern kann sich – zum Guten wie zum Schlechten – verändern.

  • Mythen & Legenden  ( 2 Beiträge )
  • Das Gesetz des Brehon  ( 11 Beiträge )

    Diese Zusammenstellung beruht auf alten Überlieferungen der mac Lure und Informationen von Muineachán MacNamara, Druide der Namara. Aaron druid na Danaan hat diese zusammengestellt. (Quellen u.a.: Peter Tremayne und Fergus Kelly)

    • Vorwort

    Es gibt ein wohl durchdachtes Rechtssystem, das Gesetz des Fénechus, der Landbebauer, bzw. Gesetz des Brehons (Richter). Dieses Rechtssystem ist nicht statisch, alle drei Jahre kommen die Rechtsgelehrten und Richter beim Féis Teamhrach (Fest von Tara) zusammen und prüfen und verbesseren die Gesetze entsprechend der sich verändernden Gesellschaft und deren Bedürfnissen.

    Die Rechtsordnung der Brehons legt fest, dass Recht grundsätzlich innerhalb des Stammes gilt: Sie unterteilt in deorad (Nicht-Stammesangehörige) und aurrad (Rechtspersonen innerhalb des Stammes). Deorad haben keinen Anspruch auf Recht, wenn sie nicht zu einem anderen Stamm gehören, mit dem der Stamm Verträge hat, dann aber gilt Recht auf der Basis des Königreiches.

    Eine weitere Betonung liegt auf den Familien, so haben z.B. Familienangehörige Schadensersatzansprüche, wenn eine Person der Familie getötet wird. Gleichzeitig können sie für ihre Mitglieder haftbar sein.

    Diese Gesetze weisen der Frau eine einzigartige Stellung zu. Sie geben ihnen mehr Rechte und größeren Schutz als irgendein anderes Gesetzeswerk. Frauen können sich gleichberechtigt mit den Männern um jedes Amt bewerben und jeden Beruf ergreifen. Sie können ihr Volk als Krieger in Schlachten befehligen, politische Führer sein, Friedensrichter, Dichter, Handwerker, Ärzte, Anwälte Richter, Druiden und Könige werden. Die Gesetze schützen Frauen vor sexuellen Belästigungen, vor Diskriminierung und vor Vergewaltigung. Sie können sich auf gleichem Rechtsfuß von ihren Ehemännern scheiden lassen und dabei einen Teil des Vermögens des Mannes als Abfindung verlangen. Sie können persönliches Eigentum erben und haben Anspruch auf Krankengeld, egal ob sie zu Hause lagen oder in einem Hospital (ja so etwas gibt es dort schon sehr lange).

    Die kennzeichnende Eigenart unseres Gesetzes ist das Verfahren, nach dem Recht und Unrecht geschützt beziehungsweise wieder gutgemacht werden. Die offensichtlichste Auswirkung eines jeden Verbrechens ist die Schädigung einer anderen Person und die natürliche Folge, die sich daraus für den Täter ergibt. In jeder gut geordneten Gesellschaft herrscht der Grundsatz, dass der Schuldige seinem Opfer den zugefügten Schaden ersetzen muss. Nach dieser Wiedergutmachung ist die Person wieder rehabilitiert und kann weiter ein lohnendes Leben führen. Unsere Gerichtsbarkeit kennt keine Todesstrafe für Claner. In unserem Land und auch in Irland existiert ein System von Sühnepreisen, nach denen, entsprechend nach Art der Schädigung und dem Rang der geschädigten Person, die Entschädigung und die Geldstrafen festgelegt werden.

    Allerdings kann nicht jeder Freie für sich selbst vor Gericht sprechen. Er kann sich aber vorher durch einen Brehon beraten lassen. Weltliche Angelegenheiten( Besitzverhältnisse, Beleidigungen, Verletzungen, Tötungen etc.) werden vom Rat der Vorsitzenden der Kingroup (Derbhfine) verhandelt. Bei Unzufriedenheit über den Ausgang können die Angelegenheiten auch vor den Laird gebracht werden. Sakrale Angelegenheiten werden von Druiden oder Priesterinnen verhandelt.

    Ein Schwer- Verbrecher wird verbannt. Dieser Verstoßene hat keinen Anspruch mehr auf die Rechte und Würden seines Clans. Niemand darf ihn auch nur anschauen. Er wird unsichtbar und ehrlos. Er zählt nichts mehr in seiner Gemeinschaft und kann keine Entschädigung mehr verlangen. Eine solche Strafe kann befristet sein, doch wenn ein Verbrecher jenseits der neunten Welle verbannt worden ist, darf er nie mehr nach Hause zurückkehren. Wenn er es doch tut, setzte er die Ehre seiner ganzen Sippe aufs Spiel.

  • Jahreskreis  ( 2 Beiträge )

    Vorbemerkung

    Unser Jahresrad wird durch 8 Hochfeste gegliedert und hat weder Anfang noch Ende. Die Hochfeste unterteilen sich in vier Sonnenfeste (Sonnenwenden und Tag- und Nachtgleichen) und vier Mondfeste. Sie stehen in engem Zusammenhang mit dem Mythos der Göttin und des Gottes, ihrem Gefährten, die die Natur und ihre Kräfte repräsentieren und den Kreislauf des Lebens immer wieder durchlaufen. Wir bitten die Götter um Hilfe für das Gelingen der Aussaat im Frühjahr, für das Gesunde Wachstum des Sommers, für eine reichhaltige Ernte im Herbst und für das Überleben in der kalten Zeit des Winters, für Schutz und Führung durch die Dunkelheit.

    • Der Winter ist eine dunkle isolierte Zeit – Depressionen und Tod sind häufig die Folge.

    • Im Frühjahr entwickeln wir eine Sehnsucht nach Freiheit und Späße treiben – es ist die Freude an neuer Lebensenergie.

    • Im Sommer sind wir zufrieden, weniger arbeitsam und reiselustiger.

    • Der Herbst bringt uns wieder nach hause an unser Herdfeuer – wir bauen uns das Nest für den Winter.

    In unserem Jahreskreis repräsentiert die Große Mutter Danaan den Kreislauf des Lebens, sie wird von dem Gott Dagda/ Lugh/ Cernunnos/ begleitet.

    • Zu Alban Arthuan wird das Sonnenkind Lugh geboren. Danaan als Medb ist seine Mutter.

    • Zu Imbolc kehrt Danaan  als Jungfrau/ Brigid  wieder.

    • Zu Alban Eiller ist Lugh ein junger Mann.

    • Zu Beltane ist Danaan die Geliebte/ Brigid und wird von Cernunnos umworben.

    • Zu Alban Heruin hat Lugh die größte Macht.

    • Zu Lughnasad ist sie die Erdmutter der Fülle, die Schnitterin/ Morrigu. Als Dagda gibt der Gott seine ganze Energie für das Wachstum auf der Erde und wird der freiwillige Opfergott.

    • Zu Alban Eluen stirbt der alte Gott/ Dagda als Opfergott.

    • Zu Samhain ist Danaan die Weise Alte/ Morrigu, sie zieht sich in die Dunkelheit zurück um sich zu verjüngen.  Der alte Gott/ Dagda ist gestorben, aber er lebt in der schwangeren Danaan/ Morrigu als Lugh weiter.

    •  

    • Die Keltischen Feiertage
    • Alban Arthuan/ Yul

      Mittwinter

      Nacht zum 21. Dezember

      Imbolc

      Kerzenfest 

      Nacht zum 2. Februar

      Alban Eiller/ Ostara

      Frühlings Tagundnachtgleiche

      Nacht zum 21. März

      Beltane

      Feuerfest 

      Nacht zum 1. Mai

      Alban Heruin/ Litha

      Mittsommer

      Nacht zum 21. Juni

      Lughnasad

      Erntefest 

      Nacht zum 2. August

      Alban Eluen/ Mabon

      Herbst Tagundnachtgleiche

      Nacht zum 23. September

      Samhain

      Toten-/ Ahnenfest 

      Nacht zum 1. November

  • Gesellschaftsstruktur  ( 3 Beiträge )

    Diese Zusammenstellung beruht auf alten Überlieferungen der mac Lure und Informationen von Muineachán MacNamara, Druide der Namara. Aaron druid na Danaan hat diese zusammengestellt. (Quellen u.a.: Peter Tremayne und Fergus Kelly)

    Vorwort

     Bevor die Schotten Irland verließen bestand Irland aus fünf Hauptprovinzen, in denen Könige herrschten. Das irische Wort für Provinz lautet cúige, wörtlich: ein Fünftel. Vier dieser Provinzkönige - von Ulster, von Connacht, von Munster und von Leinster- erkannten mit Einschränkung die Oberhoheit des Ard Ri oder Großkönigs an, der in Tara residierte, in der königlichen fünften Provinz von Meath, deren Name mittlere Provinz bedeutet. Innerhalb dieser Provinzkönigreiche war die Macht noch einmal unter Kleinkönigreichen und Stammesgebieten aufgeteilt.

    Die Primogenitur, das Erbrecht des ältesten Sohnes oder der ältesten Tochter, war in Irland unbekannt. Das Königtum vom geringsten Stammesfürsten bis zum Großkönig war nur zum Teil erblich und überwiegend ein Wahlamt. Jeder Herrscher musste sich seiner Stellung würdig erweisen und wurde von den derbhfine seiner Sippe gewählt, von der mindestens drei Generationen versammelt sein mussten. Diente ein Herrscher nicht dem Wohl seines Volkes, wurde er angeklagt und abgesetzt. Deshalb ähnelte das monarchische System Irlands eher einer Republik als den feudalen Monarchien der Mittellande.

    Grundsätzlich ist jede Person der keltischen Gesellschaft Mitglied in einer von drei Ständen. Diese Zugehörigkeit muss jedoch nicht ein Leben lang bestehen, sondern kann sich – zum Guten wie zum Schlechten – verändern.

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